Mut zur Wahrheit

im 21. Jahrhundert

Das Von Galen-Projekt: Eine Onlineplattform von und für Christen

Mutiger Zeuge für den Glauben

Sommer 1941. Seit Anfang des Jahres sind die Nationalsozialisten dazu übergegangen, auch Menschen aus psychiatrischen Einrichtungen massenhaft zu ermorden. Hinter dem harmlosen Namen „Aktion T4“ verbirgt sich ein staatlich organisiertes Tötungsprogramm. Busse mit verhängten Fenstern holen Kranke und Behinderte ab – und bringen sie in den Tod. Offiziell heißt es: natürliche Ursachen. In Wahrheit ist es Mord. Viele ahnen es. Die meisten schweigen.

Einer nicht.

In Münster erhebt Bischof Clemens August Graf von Galen seine Stimme. Unerschrocken nennt er das Verbrechen beim Namen: ein Angriff auf die Würde des Menschen. Seine Predigten verbreiten sich im ganzen Reich – und setzen das Regime unter Druck.

Sein Mut wirkt bis heute nach. Denn die Frage bleibt: Welchen Wert hat menschliches Leben? Gerade in den Debatten um den Schutz von kranken, behinderten oder ungeborenen Menschen braucht es Stimmen, die klar Stellung beziehen.

Die Kirche lebt von solchen Stimmen – von Geistlichen und Laien gleichermaßen. Von Menschen, die Verantwortung übernehmen und für das Leben eintreten. Das von Galen Projekt macht diese Stimmen einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Das erwartet Sie beim von Galen-Projekt

Der Kardinal von Galen hat nicht nur damals mit seiner mächtigen Stimme Eindruck gemacht – er tut es bis heute. Wir haben Geistliche gefragt, welchen Einfluss seine Haltung auf ihr Wirken hat, welche Gedanken sie mit dem Kardinal verbinden, inwieweit er für sie ein Vorbild ist, in welchen Bereichen eine Stimme wie die des Kardinals heute nötig ist.

Wir freuen uns auf viele weitere Beiträge! Wenn Sie mitmachen möchten:

Melden Sie sich hierfür gern bei seelsorge @alfa-ev.de.