Eine starke Gemeinschaft für die Kirche
Kardinal von Galen hat sich eingesetzt gegen die Ermordung von Menschen, die von den Nationalsozialisten als lebensunwertes Leben betrachtet wurden.
Lebensunwertes Leben: Diesen Begriff nutzt heute niemand mehr. Aber die Beurteilung von menschlichem Leben als wertlos, sinnlos, nutzlos ist durchaus geläufig. Moderne vorgeburtliche Testverfahren helfen, schon frühzeitig Menschen mit unerwünschten genetischen Eigenschaften auszusortieren. Euthanasie als eine erstrebenswerte Form des Ablebens breitet sich in den Ländern der westlichen Welt aus, weil alte und kranke Menschen zusehends unter den Druck geraten, nicht mehr leistungsfähig zu sein: nutzlos eben.
Immer wieder stehen neue Debatten an: Sollte nicht auch die Euthanasie ermöglicht werden, nicht nur der assistierte Suizid? Wie gehen wir mit den non-invasiven Bluttests um, die eine Aussortierung von vorgeburtlichen Kindern ermöglichen? Verstoßen neue reproduktionsmedizinische Verfahren gegen die Menschenwürde?
Christen brauchen Orientierung. Was ist die Lehre der Kirche dazu? Wie soll ich mich verhalten?
Wer damals in St. Lamberti dem Kardinal zuhörte, der hatte eine Antwort. Diese Antworten brauchen wir auch heute – und sie sollen auf dieser Homepage gegeben werden.
Bischof Clemens August Graf von Galen während der Bischofstage in Ibbenbüren, Juli 1934.
Foto: Robert Herkenhoff, Recke.
Das von Galen-Projekt wird getragen von der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. und der Stiftung Lebensrecht für Alle, um am Beispiel der Standhaftigkeit und des Mutes des Kardinal von Galen dem Lebensrecht in der Kirche eine Stimme zu geben. Auch die Stiftung Ja Zum Leben unterstützt das Projekt.




