Ein zeitloser Wahlspruch

Clemens August Kardinal von Galen wählte als Bischof von Münster 1933 den Wahlspruch Nec laudibus, nec timore. Übersetzt werden kann der Spruch mit  weder Menschenlob, noch Menschenfurcht soll mich bewegen“.

Er hat eine tiefe geistliche Bedeutung, da er auf die Entscheidung zu innerer Freiheit und Geradlinigkeit im Bezug auf das eigene Leben, den eigenen Glauben und gesellschaftliche Reputation abzielt.

In erster Linie Gott verpflichtet zu sein, die Wahrheit des Glaubens zu erkennen, anzunehmen und ihr im eigenen Leben zu folgen und Verantwortung für die aus dieser Haltung resultierenden Entscheidung zu tragen: all das beinhaltet der Wahlspruch eines Mannes, der von seinen Gläubigen den Beinamen „Löwe von Münster“ erhielt.

Wahrheit erkennen und sich ihr verpflichtet wissen: vor dieser Aufgabe steht jeder Mensch und darf sich den Kardinal von Galen zum Vorbild nehmen. Wie das konkret geht, beschreiben in diesen Videos Schulpfarrer Sebastian Bieber und Domkapitular Prof. Dr. Cornelius Roth.